Reisen mit Rolli: Das Universum meint es fucking gut mit mir. YES man!

Irgendwo in zehn Kilometern Höhe über dem Atlantik – den Rolli im Gepäck. Gehörst du zu den Leuten, die nie einen Parkplatz finden? Tipp von mir – versuch mal, deine Einstellung zu Parkplätzen zu ändern😉 Das Leben passiert nämlich für dich und dir passiert genau das, was du dir auch ausmalst. Wenn du das Haus verlässt und dir schon Sorgen machst, ob du einen findest oder sogar denkst/sagst, dass du eh wieder keinen bekommst, ja dann… Wenn du ab sofort aber deine Einstellung zur Parkplatzfindung (nicht -suche) änderst, wirst du merken, dass du ab sofort auch meist einen Parkplatz finden wirst – und zwar auf Anhieb.

Zumindest mir geht es so, seitdem ich mein Mindset geändert und mir Situationen bzw. meine Zukunft bewusst vorstelle. Unsere Vorstellungen, Gedanken, ja Worte bestimmen das, was uns passiert. Und wenn ich zu Hause entspannt (!) losfahre mit dem Gedanken daran, dass ich sowieso einen guten Parkplatz finden werde, ja dann finde ich auch einen. Wenn ich unentspannt bin, ja gestresst, klappt das meistens nicht. Denn dann vernachlässige ich mich selbst und bin nicht bei mir. Probiert das mal aus 😉 Das ist ein Lernprozess, auch ich lerne noch. Deshalb klappt es noch nicht immer 😉

Lateinamerika, ich komme (angerollt)!

Der Screen vor mir zeigt mir an, dass ich mich gerade mitten über dem Atlantik befinde. Ich bin auf dem Weg nach New York – erstmal zumindest. Danach geht es weiter in Richtung Süden, nach über zwei Jahren endlich mal wieder auf lateinamerikanischen Boden. Ich freu mich so unendlich. Alle, die mir schon länger/seit meiner Weltreise (2016-2019) folgen, wissen ja, dass ich dort mein Herz verloren habe. Die Kultur, das Essen, die Menschen… und die Sprache. Auch wenn ich Spanisch jetzt wieder von Neuem lernen darf. Gefühlt hat nämlich jedes Wort in jedem Latino-Land eine andere Bedeutung. Ihr wollt nicht wissen, in welche Fettnäpfchen ich da schon getreten bin 😊 

Nur so viel – es geht in ein Land, das ich bisher noch nicht betreten habe. Ein Land, das schon lange auf meiner Liste steht. Es ist mein erstes Mal mit Rolli auf lateinamerikanischem Boden. Schon am Flughafen eben waren alle überrascht, dass ich alleine unterwegs bin. Für mich ist das normal, überhaupt nichts Ungewöhnliches. Klar wird das eine mega Herausforderung, immerhin ist Mittelamerika (oooh, ich werde konkreter… 😉) ja angeblich nicht soooo barrierefrei. Na gut, aber Deutschland kann barrierefrei auch nicht. Schlimmer als in good old Germany kann’s also eh nicht werden. Absolutes Vorbildsland was Barrierefreiheit anbelangt ist übrigens Spanien.

Ich hab so so sooo Bock auf diese Herausforderung. Die eine Hälfte meines Koffers ist im Übrigen voller Buntstifte, Bastelscheren & Radiergummis. Warum? Ich werde berichten… Nur so viel – es wird keine normale Rundreise 😊

Warum rede ich von Parkplatzsuche?

Hattet ihr im Flugzeug schonmal so viel Platz, dass ihr im Sitzen tanzen konntet? Tja, ich sitze im Schneidersitz – links neben mir ein Platz frei, rechts neben mir ein Platz frei. #LäuftBeiMir würd ich sagen. Und das auf einem 9-stündigen Flug. Zumindest ein leerer Platz neben mir klappt oft – zwei ist schon ziemlich nice diesmal. Wie ich das anstelle, verrate ich euch nicht, aber probiert es mal damit, einen Gedanken daran ins Universum zu schicken 😉 Jedenfalls hör ich grad – oh Wunder – Latino-Musik und tanz ein bissl vor Freude 😊

Fliegen mit Handicap

Habt ihr euch das eigentlich schonmal gefragt, wie das überhaupt geht – Fliegen mit Handicap oder Rolli? Ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen, aber seitdem ich mit Rolli verreise, ist Fliegen Entspannung pur für mich. Heute wäre ich eigentlich um 5 aufgestanden, um pünktlich am Flughafen zu sein. Tja, um 3 morgens kam die Meldung, dass mein Flieger 3 Stunden Verspätung hat (Reifen kaputt). #nice – also erstmal ausschlafen. Aus 5 Stunden Umsteigezeit in New Jersey wurden 1,5. Kurz kam der Gedanke auf oh je, klappt das mit Gepäck abholen und durch den Zoll etc. etc.? Die Amis sind da ja super kompliziert und genau. Aber den Gedanken hab ich schnell wieder verabschiedet. Ich weiß, dass alles smooth klappen wird.

Reisen mit Rolli – Reisen 1st class, nur mit billigem Sitzplatz

Das Fliegen mit Rolli gibt mir immer den Eindruck als würde ich 1st-class fliegen. Ich werde überall priorisiert durchgeschleust, habe einen persönlichen Begleiter – heute war es im Übrigen eine Rentnerin, die sich den Fuß verknackst hat und eigentlich zu Hause bleiben müsste, um sich auszuruhen (in ihrem Job legt sie täglich 13 Kilometer zurück). Wenn sie sich krankschreiben lässt, hat sie allerdings Angst, dass man ihr kündigt. Als Rentnerin kann sie wohl easy peasy gekündigt werden. Ihre monatliche Rente beläuft sich auf 690 Euro. #DankeDeutschland!

Jedenfalls sind die netten Menschen vom Mobility Service für mich verantwortlich. Ich boarde als Erste das Flugzeug und man holt mich am Flugzeug wieder (im besten Falle) mit meinem eigenen Rolli ab. Manchmal landet der aber auch sonstwo und wir müssen ihn erst suchen 😊 … und aus diesem Grund – eben weil der Mobility Service für mich verantwortlich ist – chille ich sehr. Die Passkontrolle in den USA wird flink gehen, weil ich keine Schlangen vor mir habe und der Anschlussflieger wartet i.d.R. auch auf mich. Und das Beste: ich muss mir nicht erst den Weg suchen und gucken wo ich eigentlich hin muss. Entspannung pur also. (Anmerkung nach erfolgter Anreise: New Jersey war Chaos pur. Ich wurde kurz unruhig, hab’s dann aber auf den letzten Drücker noch in den Flieger geschafft… der dann aber erstmal zwei Stunden noch da stand, weil ein Flügel kaputt war.)

Behinderten-Klo im Flieger?

Und weil ihr euch das vielleicht auch schonmal gefragt habt (oder auch nicht), wie Menschen mit Beeinträchtigung eigentlich auf einem 9-stündigen Flug aufs Klo gehen, möchte ich auch dazu meinen Senf noch kurz abgeben. Ganz ehrlich: ich hab keine Ahnung wie Rolli-Menschen mit normalen Blasen das machen!? Ich jedenfalls habe eine jahrelang trainierte Blase und kann getrost mal 9 Stunden lang nicht aufs Klo gehen. Die ein oder andere Freundin beneidet mich dafür tatsächlich 😉 Die Toilette hier im Flieger könnte ich jedenfalls nicht nutzen – viel zu klein, viel zu niedrig. Ich käme nicht mehr hoch. Witzig ist aber, dass an der Toiletten-Tür ein Rolli-Schild angebracht ist. Die winzigen Armstützen da drin sind ein Witz. Naja, gut gemeint eben 😉

In diesem Sinne – ich leg mich jetzt nochmal quer auf meine drei Sitze und schlafe ein wenig. Mein Tag hat heute nämlich 32 Stunden. Ohhhh, die Tipps, wohin es geht, verdichten sich 😊

Adiós amigos. Es ist mir ein Volksfest, endlich wieder zu bloggen.

Eure Kathi

PS: Mittlerweile bin ich gut angekommen, hab dank Jet Lag nicht sooo viel geschlafen, fühl mich aber pudelwohl, weil bisher alle Menschen, denen ich begegnet bin, super nett waren. Einer hat mich sogar gefragt, ob ich Spanierin wäre. Yessss! Ich falle also kaum auf 😊 Die Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht wieder zurück komme, steigt von Minute zu Minute. #SorryNotSorry

Post Autor
Kathi

Kathi - immer fröhlich, gut gelaunt und meist mit einem Lächeln auf den Lippen anzutreffen. Verliebt in Spanien, leicht zum Lachen zu bringen, optimistisch und pünktlich...



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